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Fit für eine digitale Zukunft?

5 Tipps für clevere Unternehmer!

Unser Alltag hat sich in den letzten Jahren enorm verändert, vieles wird digital erledigt:
Heizungen und Alarmanlagen regeln wir per Smartphone, wir shoppen im Internet und Kontakte pflegen wir über soziale Netzwerke. Wir sind modern und flexibel.

Ähnlich sieht es in unserem Arbeitsalltag aus: mit Kunden kommunizieren wir via E-Mails, Maschinen sprechen miteinander, Daten liegen in „Clouds“ und Arbeiten wird dank Tablets und Co. auch von unterwegs aus ermöglicht.

'Digitalisierung' beschreibt den Wandel von analogen hin zu digitalen Prozessen durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechniken und die Nutzung digitaler Geräte.

Bei vielen Unternehmern besteht großes Interesse am Thema 'Digitalisierung' - doch gleichzeitig sehen sie sich vor einer riesigen Herausforderung, die sie nicht so recht anzupacken wissen. Eine entsprechende Strategie fehlt zumeist gänzlich. 

Damit Sie die ersten Schritte in die Digitalisierung erfolgreich meistern, haben wir 5 wichtige Tipps für Sie zusammengefasst:

Tipp Nr. 1: Machen Sie Digitalisierung zur Chefsache
Als Teil der Unternehmensstrategie gehört das Thema Digitalisierung in die Hände der Führungskräfte. Sie müssen untersuchen und entscheiden, in welcher Art und Weise die Weichen in Richtung digitaler Zukunft zu stellen sind.

Tipp Nr. 2: Führen Sie eine Innovationskultur ein
Für den digitalen Wandel ist eine ausgeprägte Innovationskultur unabdinglich. Wer nicht offen ist für neue Ideen und Innovationen und stets an Bestehendem festhält ("Das haben wir schon immer so gemacht!" lässt grüßen), wird sich der digitalen Zukunft niemals nähern. 

Tipp Nr. 3: Stellen Sie ein Digitalisierungsteam zusammen
Die digitale Entwicklung ist kein autarker Prozess, der von einer kleinen isolierten Gruppe nebenbei bearbeitet wird. Da die Digitalisierung alle Bereiche Ihres Unternehmens betrifft, sollte Ihr Team auch aus allen Bereichs- und Abteilungsleitern bestehen, die direkt an die Geschäftsführung berichten. Die Führungskräfte müssen, unterstützt durch weitere relevante Mitarbeiter, mit der Entwicklung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie beauftragt sein.
Zusätzlich sollten Sie für Aufmerksamkeit für das Thema Digitalisierung in Ihrem gesamten Unternehmen sorgen. Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter frühzeitig für die Aufgabenstellungen und binden Sie sie an den richtigen Stellen ein. Nur so schaffen Sie eine langfristige Akzeptanz für das Thema und Bereitschaft zur tatkräftigen Unterstützung bei der Umsetzung. 

Tipp Nr. 4: Investieren Sie in die digitale Kompetenz Ihrer Mitarbeiter
Die digitale Arbeitswelt erfordert neue Qualifikationen, Kenntnisse und Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter. Sorgen Sie im ersten Schritt dafür, Ihr Digitalisierungsteam durch entsprechende Weiterbildungsmaßnamen für die Herausforderungen der Digitalisierung zu qualifizieren. Als Wissensträger können sie so zur Bereicherung des gesamten Unternehmens beitragen.
Bei der Auswahl neuer Mitarbeiter sollten Sie darüber hinaus frühzeitig darauf achten, dass eine gewisse Erfahrung hinsichtlich der Industrie 4.0 vorhanden ist, die Sie für Ihr Unternehmen nutzen können.


Kommen wir zum letzten, aber gleichzeitig wichtigsten Tipp überhaupt:

Tipp Nr. 5: Digitalisierung folgt der Prozessoptimierung

An dem nachfolgenden Zitat ist - trotz gewagter Formulierung - Wahres dran!

"Wenn sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben sie einen scheiß digitalen Prozess,“ von Thorsten Dirks, CEO der Telefónica Deutschland AG

Beim Thema Digitalisierung wird häufig das Mittel mit dem Zweck vertauscht: "Probleme durch digitale Tools zu lösen, ist vermeintlich einfach." sagt Torsten Burghard, Geschäftsführer von DASBERATERHAUS GmbH & Co. KG und warnt: "'Digitalisierung um jeden Preis' ist nicht erstrebenswert, denn zuerst einmal geht es um eine Optimierung Ihrer bestehenden Betriebsprozesse. Erst dann folgt die Digitalisierung."

Zuerst müssen die vorhandenen Prozesse in Ihrem Unternehmen auf den Prüfstand gestellt und an den notwendigen Stellen optimiert werden. Erst dann lässt sich fokussiert feststellen, bei welchen Prozessen digitale Lösungen und Techniken notwendig bzw. überhaupt möglich sind.

Ein Beispiel: Wenn Sie ein ERP-System einführen, mit dem Sie alle Ressourcen in Ihrem Unternehmen steuern können, dann ist das eine feine Sache. Wenn Sie dieses System allerdings mit chaotischen, fehlerhaften Daten füttern und die abgebildeten Prozesse unstrukturiert und unklar sind, dann bringt Ihnen Ihr teures ERP-System vorallem eins: gar nichts!
Sprich: bevor Sie technische, digitale Lösungen einführen, die zur eigentlichen Arbeitserleichterung beitragen, muss der Bedarf, der Einsatz und der Nutzen genauestens geprüft werden und die Basis klar sein. Und das wiederrum bedarf saubere, strukturierte und einwandfreie Prozesse. 

Wie sollten Sie also vorgehen?

Ermitteln Sie im ersten Schritt alle Prozesse in Ihrem Unternehmen - und zwar genau so, wie Sie heute bei Ihnen stattfinden, mit allen Hindernissen und Schwachstellen. Dann identifizieren Sie für jeden möglichen Prozessschritt Verbesserungsmöglichkeiten, um bestehende Abläufe effizienter und effektiver zu gestalten. Anschließend formulieren Sie konkrete Maßnahmen, um diese Verbesserungsmöglichkeiten umzusetzen und planen die ersten Schritte zur Umsetzung.

Erst auf dieser Basis können Sie bzw. Ihr Digitalisierungs-Projektteam ermitteln, welche Bereiche in welchem Umfang digitalisiert werden können. Auf dieser Grundlage erstellen Sie einen konkreten Plan und richten Abteilungen, Strukturen und Arbeitsweisen neu aus. Unter Umständen ist es sogar notwendig, das gesamte Unternehmen umzukrempeln.

Was sich in wenigen Worten und ersten Tipps zusammenfassen lässt, ist in Wirklichkeit ein langwieriger Prozess. Eine Unternehmenskultur und -organisation neu zu denken und zu leben, ist sehr komplex und erfordert Zeit. Aber es ist nachhaltig und eine Investition in die Zukunft - in Ihre digitale Zukunft!

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten und je eher Sie die richtigen Weichen für die Zukunft stellen, desto früher profitieren Sie und Ihr Unternehmen von den Vorteilen, die die Entwicklungen mit sich bringen.
 


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